Beiträge getagged mit GPG
public key für apt-get importieren
Es ist so weit! Debian lenny ist draußen! Wer jetzt sein System upgraden will, wird unweigerlich die Fehlermeldung
W: There is no public key available for the following key IDs: 4D270D06F42584E6 W: Probieren Sie „apt-get update“, um diese Probleme zu korrigieren.
erhalten. Der unbekannte Schlüssel lässt sich ganz einfach importieren:
gpg --recv-key --keyserver wwwkeys.eu.pgp.net 4D270D06F42584E6 gpg --export 4D270D06F42584E6|apt-key add -
Jetzt ist der public key im System bekannt und mit einem erneuten apt-get update ist alles wieder im Reinen. ![]()
Einem
apt-get update apt-get dist-upgrade
steht nun nichts mehr im Wege.
Viel Erfolg!
Verschlüsseltes Backup mit ftplicity – Teil 1
Backups sind so lebenswichtig wie die Luft zum Atmen, wie der Strom für den Server.
Die meisten Web- bzw. Hostingdienstleister bieten in der Regel Speicherplatz auf einem FTP-Server an – einen FTP-Server, auf den viele andere Kunden Zugriff haben. Wer sonst noch Zugang zu diesem Server hat … man weiß es nicht. Daher ist man gut beraten, wenn man seine Daten dort nicht ungeschützt ablegt. Ein sehr hilfreiches Tool für diese Aufgabe ist ftplicity. Ftplicity legt mit Hilfe von GnuPG und duplicity verschlüsselte Backups auf einem FTP-Server ab.
De-Mail … und der Staat liest mit.
Wie würde ein bekannter Comedian das Thema kommentieren? “Ja nee, is’ klar!”
Für wie gutgläubig hält der Staat seine Bürger eigentlich? Nun, das eine sei ihm zugestanden: man kann es ja mal versuchen.
Vielleicht sollten die Politiker zuerst in den neuen Bundesländern anfangen, die Werbetrommel zu rühren. Die Bürger werden gerade dort bestimmt sofort zustimmen und sich wohl dabei fühlen, das letzte Bisschen Privatsphäre auch noch dem Staat zu überlassen, haben sie doch alle noch in Erinnerung, wie sehr sich der Staat um die Privatsphäre seiner Bürger bemüht.
Wer bitte soll einem Politiker Glauben schenken, daß seine Daten sicher seien, der den Bundestrojaner befürwortet?
Wer soll den durchführenden Unternehmen Glauben schenken, die selber in der letzten Zeit durch Datenskandale und Bespitzelungen der eigenen Mitarbeiter aufgefallen sind?
Wer bitte soll dem Staat noch glauben, daß die Einführung des neuen Systems funktioniert? Ich erinnere an dieser Stelle nur mal an das so hoch gelobte Mautsystem.
Warum das Rad neu erfinden? GnuPG und PGP tun bereits erfolgreich ihren Dienst und bei GnuPG kann ich wenigstens hinter die Kulissen schauen und weiß, von wem das Ganze kommt und was dahinter steckt. Bei De-Mail weiß keiner, was mit den privaten Daten passiert und wer den “Generalschlüssel” dafür bekommt. Durch die eMail-Adresse wird der Bürger eindeutig identifizierbar und auf einfachstem Wege weiß er Staat dann ganz genau, wer mit wem und wann, was …
Ich kann nur hoffen, daß das Gros der Bürger den Wolf im Schafspelz erkennt und die Finger davon lässt. Es wird sicherlich Versuche seitens des Staates geben, die Nutzung von De-Mail zu forcieren, sei es, daß Steuererklärungen zukünftig nur noch mittels De-Mail abzugeben sind oder man bei Neuausstellung eines Personalausweises diese eMail-Adresse gleich zwangsweise auf’s Auge gedrückt bekommt. Ich für meinen Teil nutze weiterhin GPG und bin damit sehr zufrieden. Für viele (gute) eMail-Clients gibt es bereits GPG-Unterstützung oder Plugins. An dieser Stelle seien nur einmal Thunderbird und das entsprechende Plugin Enigmail genannt, welche für Mac, Linux und Windows erhältlich sind.
Sicher mailen mit dem Mac
Jetzt mal ehrlich: Würden Sie Ihre Kontodaten, die Kreditkartennummer oder ähnliches auf einer Postkarte verschicken? Nicht? Aber per eMail haben Sie sicherlich keine Einwände und tippen munter drauf los!
Spätestens seit der Diskussion über die Vorratsdatenspeicherung sollten die meisten User doch mißtrauisch geworden sein. In dem nun folgenden Artikel beschreibe ich kurz und bündig, wie mit Apple Mail und GnuPG der Versand von Mails sicherer wird und Mails verschlüsselt werden können.
