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	<title>Andre&#039;s blog &#187; GnuPG</title>
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	<description>Mac, Linux und vieles mehr!</description>
	<lastBuildDate>Tue, 24 Jan 2012 15:09:42 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Verschlüsseltes Backup mit ftplicity &#8211; Teil 1</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 18:34:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Backup]]></category>
		<category><![CDATA[duplicity]]></category>
		<category><![CDATA[ftplicity]]></category>
		<category><![CDATA[GnuPG]]></category>
		<category><![CDATA[GPG]]></category>

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		<description><![CDATA[Backups sind so lebenswichtig wie die Luft zum Atmen, wie der Strom für den Server. Die meisten Web- bzw. Hostingdienstleister bieten in der Regel Speicherplatz auf einem FTP-Server an &#8211; einen FTP-Server, auf den viele andere Kunden Zugriff haben. Wer sonst noch Zugang zu diesem Server hat &#8230; man weiß es nicht. Daher ist man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Backups sind so lebenswichtig wie die Luft zum Atmen, wie der Strom für den Server.<br />
Die meisten Web- bzw. Hostingdienstleister bieten in der Regel Speicherplatz auf einem FTP-Server an &#8211; einen FTP-Server, auf den viele andere Kunden Zugriff haben. Wer sonst noch Zugang zu diesem Server hat &#8230; man weiß es nicht. Daher ist man gut beraten, wenn man seine Daten dort nicht ungeschützt ablegt. Ein sehr hilfreiches Tool für diese Aufgabe ist <em>ftplicity</em>. Ftplicity legt mit Hilfe von <a title="GnuPG" href="http://www.gnupg.org/" target="_blank">GnuPG</a> und <a title="duplicity" href="http://duplicity.nongnu.org/" target="_blank">duplicity</a> verschlüsselte Backups auf einem FTP-Server ab.</p>
<p><span id="more-182"></span>Zuerst ggf. noch nicht installierte, benötigte Pakete installieren:</p>
<pre>apt-get install python-dev librsync-dev ncftp python-gnupginterface python-pexpect</pre>
<p>Danach holen wir uns duplicity an Bord:</p>
<pre>cd /usr/src                                                                                                                                                                
wget http://savannah.nongnu.org/download/duplicity/duplicity-0.5.02.tar.gz                                                                                                 
tar xfvz duplicity-0.5.02.tar.gz                                                                                                                                           
cd duplicity-0.5.02                                                                                                                                                        
python setup.py install</pre>
<p>Ich habe leider die Feststellungmachen müssen, daß die z.Zt. aktuelle Version 0.5.0.6 mit Debian etch leider nicht funktioniert, daher die v0.5.0.2. Für Hinweise, wie die aktuelle Version unter etch zum Laufen gebracht werden kann, würde ich mich freuen.<br />
Wenn die Installation ohne Fehler durchgelaufen ist, kümmern wir uns um den GPG-Schlüssel:</p>
<pre>gpg --gen-key</pre>
<p>Die Schlüsselart, welche als standard eingestellt ist (DSA und Elgamal) ist in Ordnung und kann mit <em>[enter]</em> bestätigt werden.<br />
Die Standardschlüsselgröße 2048 reicht im Regelfall auch aus, wer möchte, kann auf 4096 erhöhen.<br />
Damit wir nicht vergessen, die Schlüssel rechtzeitig zu verlängern, wählen wir auch bei der Gültigkeit den Standard, also &#8220;läuft niemals ab&#8221;. Diese Auswahl noch einmal mit <em>y</em> bestätigen.<br />
Um den Schlüssel leichter identifizieren zu können, vergeben wir einen Namen und eMail-Adresse, ggf. auch einen Kommentar. Wenn die Angaben in Ordnung sind, wird mit <em>O</em> bestätigt.<br />
Zum Abschluß muß ein Passwort für den Schlüssel vergeben werden. Bitte gut merken! Danach wird der Schlüssel berechnet. In der Ausgabe von gpg notieren wir uns die Schlüssel-ID, welche im folgenden als zufälliges Beispiel fett geschrieben steht.<br />
<em>gpg: /root/.gnupg/trustdb.gpg: trustdb created<br />
gpg: key <strong>57FG85AC</strong> marked as ultimately trusted<br />
public and secret key created and signed.</em></p>
<p>Jetzt geht es weiter mit fplicity.</p>
<pre>cd ..
wget http://heanet.dl.sourceforge.net/sourceforge/ftplicity/ftplicity_1.4.1b.tgz
tar xfvz ftplicity_1.4.1b.tgz
cp ftplicity_1.4.1b/ftplicity /usr/local/bin</pre>
<p>Das ging kurz und schmerzlos. Jetzt können wir uns ein Profil für das Backup anlegen.</p>
<pre>ftplicity backup_profile create
chmod 600 /root/.ftplicity/backup_profile/conf
nano /root/.ftplicity/backup_profile/conf</pre>
<p>Den Namen <em>backup_profile</em> habe ich frei gewählt, hier können nach Belieben andere Bezeichnungen verwendet werden. In die Config-Datei werden gleich zu Anfang die GPG-Schlüssel-ID und das dazu passende Passwort eingetragen, darunter die Zugangsdaten und das Zielverzeichnis vom FTP-Server. Wichtig ist auch der SOURCE-Eintrag, dort wird das Wurzelverzeichnis eingetragen, ab wo gesichert wird. &#8220;/&#8221; für das gesamte Dateisystem, &#8220;/home&#8221; z.B. nur für die Userverzeichnisse. Mehr dazu im Folgenden.</p>
<p>Bei GPG_OPTS kann die Komprimierung eingeschaltet werden. Hierzu einfach den &#8216;#&#8217; vor der Zeile entfernen.</p>
<p>GPG_OPTS=&#8217;&#8211;compress-algo=bzip2 &#8211;bzip2-compress-level=9&#8242;</p>
<p>Die weiteren Parameter sind eigentlich gut erklärt. Folgender Parameter sollte jedoch noch geändert werden:</p>
<p>VOLSIZE=250<br />
DUPL_PARAMS=&#8221;$DUPL_PARAMS &#8211;volsize $VOLSIZE &#8221;</p>
<p>VOLSIZE gibt die Größe der einzelnen Sicherungsdateien an. Die Größe sollte nicht zu klein, aber auch nicht zu groß gewählt werden. Bei zu kleinen Dateigrößen werden für ein größeres Backup sehr viele Dateien erzeugt, bei zu großen Dateien kann es Übertragungsprobleme geben und das Backup wird mit einer Fehlermeldung (broken pipe) abgebrochen. Je nach Verbindung ist eine Größe von 250 bis 500 MB angebracht. Nicht vergessen, bei der Zeile DUPL_PARAMS= [...] unter VOLSIZE das &#8216;#&#8217; zu entfernen.<br />
Wer den Komfort von ftplicity nutzen möchte, aber auf die Verschlüsselung verzichten will, kann in der letzten Zeile der conf-Datei folgendes eintragen:</p>
<p>DUPL_PARAMS=&#8221;$DUPL_PARAMS &#8211;no-encryption&#8221;</p>
<p>So wird das Backup nicht verschlüsselt.</p>
<p>Eine weitere wichtige Datei ist die exclude-Datei. Hier können Dateien und Verzeichnisse angegeben werden, welche nicht gesichert werden sollen. Das Thema eclude bzw. include ist recht komplex und ist im Netz vielfach beschrieben, daher hier nur ein kleines Beispiel einer exclude-Datei.</p>
<pre>nano /root/.ftplicity/backup_profile/exclude</pre>
<p>+ /etc<br />
+ /var/www<br />
- /</p>
<p>Als SOURCE hatten wir &#8220;/&#8221; angegeben, also das Wurzelvereichnis, es würden also alle Dateien gesichert werden. In diesem Beispiel werden nur die Verzeichnisse /etc und /var/www inklusive ihrer Unterverzeichnisse, also z.B. /var/www/vhost/domain.tld, gesichert, &#8220;/&#8221; wird an letzter Stelle (!) wieder komplett ausgeschlossen. Es werden nur die Verzeichnisse, welche explizit mit &#8220;+&#8221; angegeben wurden, gesichert. Im umgekehrten Fall kann man auch einzelne Verzeichnisse, Dateien oder Dateitypen ausschließen.</p>
<p>Es ist Zeit für einen ersten Probelauf:</p>
<pre>ftplicity backup_profile backup --preview</pre>
<p>Werden keine Fehlermeldungen ausgeworfen, dann kann es losgehen. Einfach den preview-Schalter entfernen.</p>
<pre>ftplicity backup_profile backup</pre>
<p>Sobald das Backup fehlerfrei durchgelaufen ist, können wir den Status der Backups überprüfen.</p>
<pre>ftplicity backup_profile status</pre>
<p>Hier werden die Anzahl der Volumes und die einzelnen Backups (full, incremental) angezeigt, ggf. auch unvollständige Backups.<br />
War das Backup erfolgreich, können die gesicherten Dateien mit</p>
<pre>ftplicity backup_profile list</pre>
<p>angezeigt werden. Da es im Normalfall mehrere Tausend Dateien sind, ist es ratsam, die Ausgabe in eine Datei umzuleiten.</p>
<pre>ftplicity backup_profile list &gt; output.txt</pre>
<p>Im zweiten Teil beschäftige ich mich mit dem Einrichten eines cron-Jobs für tägliche Backups sowie mit der Wiederherstellung von Dateien.</p>
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		<title>De-Mail &#8230; und der Staat liest mit.</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 15:35:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[De-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[GnuPG]]></category>
		<category><![CDATA[GPG]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie würde ein bekannter Comedian das Thema kommentieren? &#8220;Ja nee, is&#8217; klar!&#8221; Für wie gutgläubig hält der Staat seine Bürger eigentlich? Nun, das eine sei ihm zugestanden: man kann es ja mal versuchen. Vielleicht sollten die Politiker zuerst in den neuen Bundesländern anfangen, die Werbetrommel zu rühren. Die Bürger werden gerade dort bestimmt sofort zustimmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie würde ein bekannter Comedian das Thema kommentieren? &#8220;Ja nee, is&#8217; klar!&#8221;<br />
Für wie gutgläubig hält der Staat seine Bürger eigentlich? Nun, das eine sei ihm zugestanden: man kann es ja mal versuchen.<br />
Vielleicht sollten die Politiker zuerst in den neuen Bundesländern anfangen, die Werbetrommel zu rühren. Die Bürger werden gerade dort bestimmt sofort zustimmen und sich wohl dabei fühlen, das letzte Bisschen Privatsphäre auch noch dem Staat zu überlassen, haben sie doch alle noch in Erinnerung, wie sehr sich der Staat um die Privatsphäre seiner Bürger bemüht.<br />
Wer bitte soll einem Politiker Glauben schenken, daß seine Daten sicher seien, der den Bundestrojaner befürwortet?<br />
Wer soll den durchführenden Unternehmen Glauben schenken, die selber in der letzten Zeit durch Datenskandale und Bespitzelungen der eigenen Mitarbeiter aufgefallen sind?<br />
Wer bitte soll dem Staat noch glauben, daß die Einführung des neuen Systems funktioniert? Ich erinnere an dieser Stelle nur mal an das so hoch gelobte Mautsystem.<br />
Warum das Rad neu erfinden? GnuPG und PGP tun bereits erfolgreich ihren Dienst und bei GnuPG kann ich wenigstens hinter die Kulissen schauen und weiß, von wem das Ganze kommt und was dahinter steckt. Bei De-Mail weiß keiner, was mit den privaten Daten passiert und wer den &#8220;Generalschlüssel&#8221; dafür bekommt. Durch die eMail-Adresse wird der Bürger eindeutig identifizierbar und auf einfachstem Wege weiß er Staat dann ganz genau, wer mit wem und wann, was &#8230;</p>
<p>Ich kann nur hoffen, daß das Gros der Bürger den Wolf im Schafspelz erkennt und die Finger davon lässt. Es wird sicherlich Versuche seitens des Staates geben, die Nutzung von De-Mail zu forcieren, sei es, daß Steuererklärungen zukünftig nur noch mittels De-Mail abzugeben sind oder man bei Neuausstellung eines Personalausweises diese eMail-Adresse gleich zwangsweise auf&#8217;s Auge gedrückt bekommt. Ich für meinen Teil nutze weiterhin GPG und bin damit sehr zufrieden. Für viele (gute) eMail-Clients gibt es bereits GPG-Unterstützung oder Plugins. An dieser Stelle seien nur einmal <a title="Thunderbird" href="http://www.mozilla-europe.org/de/products/thunderbird/" target="_blank">Thunderbird</a> und das entsprechende Plugin <a title="Enigmail" href="http://enigmail.mozdev.org/home/index.php" target="_blank">Enigmail</a> genannt, welche für Mac, Linux und Windows erhältlich sind.</p>
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